Über das Projekt

version1Das Projekt “Gemeinsam Grenzen Überwinden” dient dazu geflüchteten Aktivist*innen eine Möglichkeit zu geben, ihre Perspektiven auf Flucht, Asyl und Migration in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen und ihre Lebensrealitäten in Deutschland dar-zustellen. Gleichzeitig wollen wir einen Raum schaffen, in dem interessierte Schüler*innen diese Perspektiven kennenlernen und gemeinsam mit den Geflüchteten über eigene Ideen und Lösungsansätze diskutieren können. Unsere zentrale Fragestellung lautet:

Wie können innergesellschaftliche Grenzen gemeinsam überwunden werden?

Das Projekt wurde von einer Gruppe von Freund*innen gegründet. Aktuell sieht unser Team folgendermaßen aus:

Muhammed Lamin Jadama (32) ist Fotograf. Geboren wurde er in Gambia. Seit 2008 lebt er in Europa. Bevor er 2011 nach Deutschland kam, lebte er in Italien, wo er bei einer Onlinezeitung namens Afronline arbeitete. Ein Ziel ist es ihm, die falschen Annahmen und Vorurteile über Geflüchtete aufzudecken. Deshalb begleitet er unterschiedliche Gruppen von Geflüchteten, unter anderem am Oranienplatz in Berlin, und dokumentiert dramatische und ruhige Momente ihres Alltages. Über Fotoausstellungen und Videoaufzeichnungen will er diese Eindrücke teilen, um anderen Perspektiven in dem politischen Diskurs Raum zu geben.

Josra Riecke (25) studiert seit Kurzem Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen. Ihre Familie hat viele interkulturelle Grenzen überwunden und Josra selbst hat es schon früh in die Welt hinaus gezogen : ein Schüler*innenaustausch in den USA, ein Praktikum in Burkina Faso, das Studium der Politikwissenschaften in Berlin. Mit diesen Erfahrungen hat sie gelernt, dass Menschen unterschiedliche Zugangs- und Partizipations-möglichkeiten haben – je nach dem, was in ihrem Pass steht, welches Geschlecht sie haben oder wen sie lieben oder welcher Religion sie angehören. Sie möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Ungerechtigkeiten zu überwinden. Besonders wichtig ist es ihr, dass Schüler*innen mit ihren Ideen und Bedürfnissen Ernst genommen und dazu ermutigt werden, Strukturen zu hinterfragen und für ihre Ideale einzustehen.

Anna  Göth (26) wurde in Mainz geboren und hat dort ihre Schullaufbahn absolviert. Von ihrer Neugier für die Welt getrieben, verbrachte sie ihm Rahmen ihrer Schullaufbahn 6 Monate in den USA.  Nach dem Abitur nahm sie an dem „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung teil und lebte für ein Jahr in Nicaragua. wo sie für eine kleine nicaraguanische NGO arbeitete. 2013 begann sie ihr politikwissenschaftliches Studium an der FU Berlin und studiert dort mittlerweile im Master Volkswirtschaftslehre. Neben ihrem Interesse an wirtschafts- und sozialpolitischen Zusammenhängen hält sie es für wichtig, sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen und für eine offene und tolerante Gesellschaft einzustehen. Als Workshopleiterin möchte sie zum Nachdenken anregen und dazu ermutigen, sich ebenfalls nach den eigenen Möglichkeiten für eine offene und tolerante Gesellschaft stark zu machen.

Miriam Wollmer (26) ist in Wuppertal aufgewachsen und wohnt seit 2014 in Berlin. Sie kam zum Studium der Fächer Sozial- und Kulturanthropologie sowie Politikwissenschaften nach Berlin. Nun arbeitet sie als Sozialarbeiterin beim „Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und MigrantInnen“ und berät Geflüchtete zum Thema Familiennachzug. Außerdem arbeitet sie ehrenamtlich für die „Refugee Law Clinic“ Berlin als Beraterin rund um die Fragen des Asyl- und Aufenthaltrechts. Schon während ihrer Schulzeit entdeckte sie ihr Bedürfnis, eigene Vorurteile und Rassismen zu hinterfragen, und sie durch Begegnungen mit verschiedenen Menschen und Kulturen aller Welt herauszufordern. Intensive Auslandsaufenthalte in Brasilien, Mosambik und Jordanien prägen ihre sozialen und politischen Überzeugungen und ihren Wunsch, durch persönlichen Austausch innerhalb einer bunten Gesellschaft Vorurteile ab- und Offenheit aufzubauen.

Maike Timmermann (30) arbeitet in einem Kurs für Erwachsene, die lesen und schreiben lernen wollen. Das verbindet viele Dinge, die sie schon lange beschäftigen, zum Beispiel Vielsprachigkeit und das Lernen in heterogenen Gruppen, gesellschaftliche Ungleichheiten oder Möglichkeiten der Teilhabe. Sie selbst hat durch ihr Studium im In- und Ausland sowie verschiedene Praktika im sozialen Bereich neue Perspektiven kennenlernen und ihre westdeutschen Wurzeln hinterfragen dürfen. Seit 2009 lebt sie in Berlin, wo sie die alltägliche Vielfalt genießt.

Gruppenbild

Einige von uns haben selbst eine Flucht aus ihrem Heimatland erleben und deshalb persönliche Erfahrungen mit dem deutschen bzw. dem europäischen Asylverfahren sammeln müssen.

Unser Ziel ist es ein Dialogforum zu schaffen, bei dem sich Menschen begegnen und kennen lernen können, um so Vorurteile abzubauen und Ideen zu sammeln, wie wir gemeinsam für Verbesserungen sorgen können. Wir bemühen uns unsere Veranstaltungen/ Workshops möglichst mit interaktiven Methoden zu gestalten. Unter „Unser Bildungsangebot“ findet Ihr eine detailliertere Beschreibung.

Haben wir Euer Interesse wecken können? Oder seid Ihr an einer Kooperation interessiert? Dann kontaktiert uns und wir beantworten alle weitere Fragen und senden Euch gerne unsere Projektskizze zu.

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